be quiet! Dark Rock TF CPU Kühler Produktreview!

Im Rahmen von Alternates „Testen, bewerten, behalten!“-Gewinnspiel habe ich einen neuen CPU-Kühler von be quiet! gewonnen und möchte meine Erfahrungen aus der Sicht eines Hardware-Laien mit euch teilen! Hier kommt das erste schriftliche Legamedär Produktreview!

In letzter Zeit habe ich in meinen Computer mehrere Komponenten auf be quiet! umgestellt. So besitze ich bereits ein be quiet! Netzteil und ein be quiet! Towergehäuse. Praktischerweise lieferte Alternate mir diese Woche als Gewinn des „Testen, bewerten, behalten!“ Gewinnspiel jetzt noch den be quiet! Dark Rock TF nach Hause. Ich muss von mir leider gestehen, dass ich von Computerhardware weniger Ahnung habe, als ich gerne hätte und mich mit anderen Komponenten als Grafikkarte und CPU noch nie auseinandergesetzt habe.
Bevor ich den CPU Kühler jetzt also einbaue, meine Erwartungen an den Dark Rock TF:

  • einfache und verständliche Montage
  • einfache Inbetriebnahme
  • einfache Wartung

Diese Kriterien werde ich ganz besonders betrachten, da sie wahrscheinlich Leien wie mir ebenfalls wichtig sein werden.

Zur Verpackung:
Wie alle be quiet! Hardwarekomponenten kommt auch der Dark Rock TF in einer schwarz-orangenen Produktverpackung daher. Auf der Oberseite ist neben Marke, Produkttitel und Slogan noch vermerkt, dass er Dark Rock TF mit Silent Wings ausgestattet ist und 220W TDP Leistung hervorbringt. Auf den Seitenflächen finden sich Produktdetails in sechs verschiedenen Sprachen, während die Rückseite technische Informationen enthält. Die Vorderseite ziert ein großes Bild des Dark Rocks, die Unterseite ist unbedruckt. Öffnet man den Deckel, so zeigt sich als erstes ein Lüfter, den wir aus der Schachtel herausheben können. Darunter verbirgt sich die Montageanleitung mit Garantie und das Herzstück: der Kühler. Im Boden unter dem Kühler verbirgt sich noch ein zweiter Lüfter. Geschickt verpackt im Inneren des mit Polstermaterial geschützten Kühlers, liegt eine letzte Pappschachtel mit einem Stromanschluss für die Kühlerventis, diversen Montageteilen und ein wenig Wärmeleitpaste.

Die Anleitung:
Die Anleitung ist auf den ersten Blick zwar typisch be quiet! – das heißt, jeder Schritt ist bebildert und in diversen Sprachen beschrieben – allerdings stört genau diese Sprachvielfalt ein wenig, da man jedes Mal, wenn man schnell aufschaut, den richtigen Text wieder finden muss. Anleitungen haben gemeinhin ein Problem. Sie sind für Erstanwender und Laien meistens eher schlecht zu verstehen und hinterlassen Fragen. Zumindest im High-End-Produktbereich sollte es aber selbstverständlich sein, dass alle Voraussetzungen und notwendigen Informationen vor dem Einbau (was kann man falsch machen, auf was muss man Acht geben etc.) in irgend einer Art und Weise bereitgestellt werden, so dass alles Vorbereitet werden kann.

Die Vorbereitung:
Für Laien empfehle ich das Programm CPU-Z. Es zeigt praktisch alle Komponenten und die dazu gehörigen Informationen an. Daraus erfahre ich auch, dass meine CPU 95W TDP aufnehmen kann – entsprechend muss ich gleich nur einen Ventis installieren (<150W; zwei reichen für bis zu <250W). Des Weiteren ist es notwendig, das Mainboard auszubauen. Dazu schreibt man sich bestenfalls – ich muss sonst ewig diese kleinen Stecker für Ventis usw. suchen – auf, welche andere Hardwarekomponente wo steckte; danach das Mainboard ausbauen (erden nicht vergessen!) Den alten CPU Kühler kann man ganz einfach abschrauben und entfernen. Die nun blank daliegende CPU habe ich erst einmal von den Rückständen der Wärmeleitpaste befreit, das ging ganz gut mit einem parfümfreien Desinfizierungsmittel mit einem sehr hohen Alkoholanteil. Wichtig ist aber einfach ein Stoff, der kein Aceton enthält, da dieser die CPU sonst angreifen könnte.

Die Montage
Das eigentliche Anbringen des neuen Kühlers ging erstaunlich schnell. Die entsprechende Rückplatte muss einfach am Mainboard angebracht werden – dann kann der Kühlkörper auch schon drauf. Zuvor befestigt man am Kühler an sich aber noch die Ventis, einen unter und einen über den Kühllamellen. Vorsicht, ich habe mich hier mit den mitgelieferten Spannern beim Befestigen leicht verletzt, da sich mein Fingernagel zwischen Spanner und Lamelle eingeklemmt hat. Passt man aber, anders als ich, auf, so sollte eigentlich nichts passieren. Die Ventis müssen abschließend einfach noch auf dem Mainboard verkabelt werden – hier hilft auf jeden Fall die zuvor gezeichnete Skizze, da diese Stecker relativ klein sind und die Gegenstücke auf dem Mainboard schnell mal verschwinden.

Der Betrieb
Vom Kühler selbst bzw. von den Ventis hört man nichts. Selbst bei vollem Drehmoment sind die beiden Lüfter nicht zu hören. Für Büroflüsterer ist das auf jeden Fall ein Topprodukt. Die Kühlleistung übertrifft meine Erwartungen, man merkt eben doch einen riesen Unterschied zwischen Noname- und Markenprodukt.

Das Fazit
Dieses Produkt eignet sich hervorragend für Leute wie mich, die eine einfache Montage, hervorragende Funktionalität und lange Lebenszeit erwarten. Das Design ist zwar chic und erinnert an einen Ferrarimotor, ist aber in meinem Fall nebensächlich. So bin auch mit dem dritten be quiet! Produkt in meinem Rechner sehr überzeugt von dieser Marke und kann es sowohl Laien als auch Profis ohne schlechtes Gewissen ans Herz legen. Dieses High-End Produkt ist auf jeden Fall seinen Preis wert!

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